NanoXion — The Next Generation of Nanoscale Metal Interconnects
NanoXion entwickelt eine Plattform für die elektrochemische additive Fertigung metallischer Mikro- und Nanostrukturen. Die Technologie entstand in der Arbeitsgruppe Elektrochemische Nanotechnologien (ECNT) von Prof. Dr. Dmitry Momotenko an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Kennzahlen
- Druckauflösung: 3 µm – 25 nm
- Hohe Leitfähigkeit: nanokristallin
- Prozess unter Standardbedingungen: 20 °C
- Geometrische Freiheit: 2.5D – 3D
Die Plattform
- Auflösung. Strukturen ab 25 nm, direkt additiv gefertigt – ohne Maske und ohne Ätzschritte.
- Leitfähigkeit. Hochleitfähige Metallverbindungen aufgrund hoher Materialreinheit und nanokristalliner Strukturen – für Materialien wie Kupfer, Gold oder Platin.
- Integration. Direkte additive Fertigung unter Standardbedingungen auf Wafern, Microarrays, MEAs – ohne Reinraum, Vakuum oder Hochtemperatur.
Anwendungen
- Halbleiterentwicklung. Elektrisch hochleitfähige Verbindungen direkt auf bereits prozessierten Wafern und Dies – für Advanced Packaging, Anschluss und Wire-Bonding bei kleinsten Strukturen, Physical Debug und MicroLED-Herstellung.
- Physical Debug. Verbindungen setzen, messen und durch elektrochemische Oxidation rückstandsfrei wieder auflösen – viele Pfade nacheinander prüfen, ohne Signalwege kurzzuschließen.
- 2D-Materialien. On-Chip-Writing mit Kupfer oder Gold auf vorgefertigten Schaltungen. Exfolierte Flakes von 1–50 µm gezielt über Distanzen bis zu 1 mm kontaktieren, über Nichtleiter wie Si/SiO₂ hinweg. Graphen, hBN, TMDC.
- Medizintechnik. Biokompatible Metalle wie Gold und Platin als Elektroden für Implantate und Human-Electronic-Interfaces – hochdichte Strukturen mit geringer Oberflächenrauheit in einem Fertigungsschritt.
- Weltraumforschung. On-Demand-Repair von Mikroelektronik: kaum externe Infrastruktur notwendig, standalone als Benchtop-Gerät, minimaler Materialeinsatz aus wässriger Drucktinte.
- Photonik. Metallische Mikrooptik: optische Eigenschaften von Metallen in Kombination mit frei gefertigter Geometrie.
Über uns
NanoXion ist ein geplantes Spin-off der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und befindet sich aktuell in der Pre-Seed-Gründung. Es transferiert deutsche universitäre Spitzenforschung mit internationalem Schlüsseltechnologie-Potential in die Wirtschaft. Mit Anwendungsbereichen in der Halbleiterentwicklung, der 2D-Materialforschung und der Medizinforschung ist unsere Vision eine Reform der aktuellen Technologien.
News
- September 2026. Nominierung zur Top 3 des Innovationspreis Niedersachsen 2026 in der Kategorie „Wissens- und Technologietransfer“.
- Januar 2026. EU Seal of Excellence für die zugrundeliegende wissenschaftliche Forschung.
- September 2025. Erfindungsmeldung der Feedbacksteuerung des Drucksystems eingereicht, Patentanmeldung in Arbeit.
- Ausgangspunkt. Aus der Arbeitsgruppe Elektrochemische Nanotechnologien der Universität Oldenburg.
Kontakt
E-Mail: kontakt@nanoxion.de (deutsch), contact@nanoxion.com (englisch)
Projekt NanoXion, Carl-von-Ossietzky-Str. 9–11, 26129 Oldenburg, Deutschland
Ansprechpartner: Karuna Aurel Kanes, Simon Sprengel. Universitär unterstützend: Gründungs- und Innovationszentrum, giz@uol.de
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